Sonntag, 19. Juni 2016

Mein Besuch beim veganen Sommerfest in Bremen



Hallo ihr Lieben,

ich habe mir seit Wochen das Wochenende frei gehalten um am Sonntag nach Bremen zum veganen Sommerfest zu fahren. Letztes Jahr war ich das erste mal dort. Der Besuch im letzten Jahr hat einiges an Überzeugungskunst gefordert, denn mein Freund wollte eigentlich nicht mit. Nachher war er glücklich über Süßkartoffelpommes, Burger und leckeren Kuchen sowie Smoothies mit ganzen Orangen inklusive Schale :) (Das musste dann übrigens ein paar Wochen später direkt ausprobiert werden, natürlich dann wenn überhaupt keine Orangenzeit ist ;), nun gut, Hauptsache gesund!) Aber  letztes Jahr ist lange her und nun kommt eine kleine Zusammenfassung meines diesjährigen Besuchs auf dem veganen Sommerfest in Bremen!

Ich bin mit dem Zug aus Hannover gefahren und anfänglich war ich überhaupt nicht begeistert, denn ich hatte morgens extra den Regenradar gecheckt und es war überhaupt kein Regen angesagt, aber als der Zug in den HBF einfuhr, regnete es in Strömen. Am HBF habe ich eine liebe Freundin getroffen, wir sind dann gemeinsam zum Fest gegangen. Dort haben wir noch eine Freundin von ihr mit ihrem Freund getroffen. Der Regen war schnell dann zum Glück vorbei und so sind wir trocken angekommen. Praktisch ist es echt, dass das Fest direkt hinterm HBF liegt, auf dem ehemaligen Schlafthof. Ja, schon etwas komisch, aber das Gelände da ist echt passend. :)
Die mega leckere Donauwelle mit einem Käsespieß im Hintergrund :D
 Es gab wirklich alles was das Herz begehrt, von Kuchen, Torten bis hin zu Süßkartoffelpommes (meine heimliche Liebe, obwohl jetzt ja nicht mehr heimlich), Kosmetik, Tofu, Burger, Kleidung, ... Unglaublich viele verschiedene Dinge. Wir stürzten uns zuerst auf den Kuchen vom Vegan Charity Bake Sale: mir hatte es besonders eine vegane Donauwelle angetan! Wow, die sah nicht nur perfekt aus, schmeckte auch einfach wunderbar! An dem gleichen Stand gab es auch Käse zum Probieren und da die nette Frau gesagt hat, dass sie gestern 14 kg Käse geschnitten hat und den nicht wieder mitnehmen möchte, bedienten wir uns gut. Mit überfüllten Mägen schauten wir uns den Rest an und sahen dabei auch einen Dönerstand, wo ein richtiger Dönerspieß stand. Natürlich nicht aus echtem Fleisch, sondern aus veganem Dönerfleisch. Wow, ich wusste gar nicht, dass es sowas cooles auch in vegan gibt. Da mein Bauch aber noch voller Käse und voller Donauwelle war, sparte ich mir die herzhafte Mahlzeit für meine geliebten Süßkartoffelpommes auf! :)

Der Dönerspieß

Wir setzten uns noch zur Bühne und schauten uns erst die Sängerin Emaline Delapaix an, naja, wir hörten ihr eher zu. Wow, sie hat eine wunderbare Stimme und ihre Lieder sind echt wunderschön! Schade, dass ich nicht bis um 17 Uhr zum zweiten Auftritt von ihr bleiben konnte.
Anschließend gab es ein absolutes Highlight mit Raw Cupcakes von Lars Hoßmann. Beim Zugucken lief uns schon das Wasser im Mund zusammen, besonders die Cupcake Creme hatte es uns angetan. Wir hatten dann sogar das große Glück die Cupcakes zu probieren und was soll ich sagen: die Creme war wunderbar! WOW!
Wow! Einfach nur lecker, roher Cupcake :)

Anschließend machten wir uns auf um Süßkartoffelpommes zu essen. Die Schlange war natürlich mal wieder unendlich lang. Aber das ist natürlich Standard. Ich habe die Süßkartoffelpommes immer mit Ketchup gegessen, aber nachdem mir letztes Mal die Kurkuma Knoblauch Soße empfohlen wurde, musste ich die unbedingt probieren! Und was soll ich sagen? Ich ärgere mich, dass ich bisher den Ketchup genommen habe!!!! Ich habe auch in das neue Kochbuch von Vincent Vegan geschaut. Das schaut echt super aus! Ich werde es mir demnächst zulegen, ich habe hier noch einen Gutschein vom letzten Geburtstag und da passt das perfekt! ;)
Süßkartoffelpommes :) yummi

Zu allerletzt habe ich mir noch die Klamotten von Róka angesehen. Darauf hatte ich beim veganen Sommerfest in Hannover schon ein Auge geworfen. Dort habe ich aber keine gekauft und habe mir dann vorgenommen, beim nächsten Fest nochmal genauer zu schauen. Diesmal habe ich ein T-Shirt aus der Sale-Kiste ergattert und bin echt begeistert! Über das T-Shirt freue ich mich besonders :)

Das wunderschöne T-Shirt sowie das neue vegan magazin

Ja, übrigens habe ich noch ein Los gekauft und gewonnen habe ich eine süße Tasche mit kleinen Beautyprodukten und eine spezielle Sorte von Maiswaffeln. :)

Mein Gewinn bei der Tombola
Und dann bin ich vor der riesengroßen schwarzen Wolke wieder zum HBF geflüchtet. Dort bin ich schnell noch in den Zeitungsladen um mir das neue Veganmagazin für die Rückfahrt zu kaufen :)
Und nun bin ich wieder zu Hause in Hannover angekommen! Ich muss sagen, es war ein super schöner Tag, die lange Fahrt hat sich echt gelohnt, ich habe mich super gefreut, dass das vegane Sommerfest in Bremen so gut besucht war. Es waren wirklich richtig viele Menschen dort. Und ganz besonders habe ich mich gefreut die liebe Freundin wieder zu treffen!
Nächstes Jahr komme ich auf jeden Fall wieder! Sobald der Termin feststeht, trage ich mir den wieder in den Kalender ein :)
Danke liebes Orga-Team, es war schön bei euch!

P.S.: Dieser Beitrag ist ganz ohne Sponsoring entstanden! Er spiegelt meine eigene Meinung des Besuchs auf dem vegangen Sommermfest in Bremen wieder!

Sonntag, 29. Mai 2016

Perfekt zum Grillen - Rustikales Brot mit Röstzwiebeln und (Malz-)-Bier mit Tomaten"butter"

Hallo ihr,

vor ein paar Tagen war ich bei einer Freundin aus Grundschulzeiten. Es war ein wunderbarer Abend, es gab leckeres Essen, nämlich ein Bierbrot! Ich fand das so eine super Idee und mich hat es so fasziniert, dass ich es nachmachen musste! Danke Lisa, für die gute Idee und den schönen Abend! :)


Ich habe mir das Brot gebacken und eine ganze Woche als Abendbrot gegessen! Auch am letzten Tag war es noch richtig lecker, obwohl ich altes Brot überhaupt nicht mag, aber dieses, hmm wunderbar!

Leider besitze ich keinen Grill, zudem auch keinen Balkon, aber zum Grillen ist dieses Brot auch eine perfekte Beilage. Und mal ganz ehrlich zum Grillen gehört doch Brot oder? Also wenn ihr das nächste Mal den Grill anschmeißt, backt noch schnell dieses Brot! Es muss übrigens nicht aufgehen, weil keine Hefe verwendet wird! Wunderbar, das mit der Hefe dauert mir nämlich immer zu lange ;)


Letzes Wochenende hatte ich Besuch von ein paar Freunden, die über das Wochenende von überall aus Deutschland hergekommen sind, für die habe ich das Brot auch gebacken. Und was soll ich sagen, auch sie waren begeistert :) Top!

Also nun genug geschrieben, hier endlich das Rezept:

Ihr braucht für eine Kastenform:
  • 1 Flasche (0,3 Liter) Bier, Malzbier ist auch möglich
  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1/2 Pck. Italienische Kräuter
  • 100 g Röstzwiebeln
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Rohrrohrzucker
Vermischt alle trockenen Zutaten und gebt anschließend das Bier hinzu. Rührt nun alles gut durch. Ich habe dafür einen Silikon-Teigschaber verwendet, das ging prima! Und dann ab damit in die Backform und für eine halbe Stunde in den Backofen! Mit der Stäbchenprobe erfahrt ihr, ob das Brot gut ist! Ggf. noch ein bisschen im Ofen lassen :)

Und dann solltet ihr das Brot schnell verstecken, sonst ist es nämlich viel zu schnell leer :D


Das Brot kann nach Belieben variiert werden, ich stelle es mir auch super mit getrockneten Tomaten und Oliven vor :) Das probiere ich auf jeden Fall als nächstes aus :)



Guten Appetit :)

Montag, 23. Mai 2016

Alles pink oder was? - Pinker Flammkuchen

Hallo ihr Lieben,

ich habe neulich auf der Facebook-Seite von N-Joy eine "pinke Pizza" gesehen und war sofort schockverliebt! Ich wollte auch so eine pinke Pizza haben! Einfach genial die Farbe und das ganze! Juhu, naja, meine Stimmung war ein wenig getrübt als ich das Rezept mir angesehen habe, natürlich nicht vegan. Aber wieso nicht veganisieren? Und los ging's! Naja, leider war der Teig super klebrig und überhaupt nicht mein Ding, vielleicht alg das am Vollkornmehl (im Rezept stand was von Mehl) und sonst, keine Ahnung. Sonst hat es aber gut geschmeckt, also habe ich mich nach ein paar Wochen nochmal ans Werk gemacht, den Teig verändert und was soll ich sagen, es ist mega gut geworden! Also danke an N-Joy für die Inspiration!
Das Origianalrezept findet ihr übrigens hier






Für eine Pizza benötigt ihr:

  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 75 ml rote Bete Saft (ich habe ein Glas mit rote Bete gekauft und davon den Saft genommen, die rote Bete für den Belag verwendet und aus dem Rest habe ich zusammen mit Süßkartoffeln einen mega leckeren Schokokuchen (Rezept folgt) gebacken)
  • eine gute Prise Salz
  • 1 ELOlivenöl
  • 50 g rote Bete
  • 3 EL Sojajoghurt
  • 5-6 Stangen grünen Spargel
  • Kräutersalz und Pfeffer
  • nach Belieben: veganen Pizzakäse 
Ihr beginnt mit dem Teig, glücklicherweise wird keine Hefe verwendet, denn so muss der Teig nicht aufgehen ;) Vermischt das Mehl mit dem Öl und Salz, anschließend gebt ihr den Saft der roten Bete hinzu und verrührt alles zu einem geschmeidigen Teig. Ggf. müsst ihr noch ein ganz wenig Wasser oder Mehl hinzugeben, seid aber vorsichtig, sonst wird es ein andauerndes Spiel (erst Wasser, dann Mehl, dann wieder Wasser,... (ich kenne das)). Der Teig sollte aber nicht mehr kleben, denn sonst lässt er sich ja natürlich nicht so gut ausrollen. Rollt den Teig nun rund auf einem Backpapier aus (ich rolle den Teig immer kreuz und quer aus, lege dann einen Teller auf den Teig und schneide die Ränder ab, mit dem restlichen Teig fülle ich dann die Löcher oder forme eine weitere Minipizza, die ich dann süß (mit Bananen und Joghurt) oder herzhaft belege). Nun könnt ihr den pinken Flammkuchen mit dem Sojajoghurt bestreichen, verteilt Salz und Pfeffer oben drauf. Halbiert den Spargel längs und schneidet die rote Bete ebenfalls in kleine Stücke. Beides wird nun auf dem Teig verteilt. Obendrauf kann noch Pizzaschmelz verteilt werden, muss aber nicht, schmeckt nämlich auch ohne. :)
Bei 180 °C muss der Flammkuchen nun für ca. 30 Minuten in den Ofen!

Lasst es euch schmecken :)

Sonntag, 22. Mai 2016

Schokokuchen aus rote Bete und Süßkartoffel, eine unglaubliche Kombination

Heute gibt's ein Rezept für einen Schokokuchen :) Denn Schokokuchen mag doch eigentlich jeder, oder?! 
Schokokuchen aus rote Bete und Süßkartoffel, bitte was? Eine unglaubliche Kombination! Aber rote Bete und Süßkartoffel in einem Kuchen? Zudem kein Zucker, kein zusätzliches Fett und fertig ist der gesunde Kuchen! Und trotzdem LECKER!!!!
Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was Süßkartoffeln und rote Bete im Kuchen zu tun haben? Ehrlich gesagt, ziemlich viel! Es schmeckt wunderbar :) Ich gebe zu die Kombination ist ziemlich kurios, aber wahrlich fabelhaft. Und das Gemüse schmeckt man auch gar nicht durch, versprochen!!!

Ich bin gerade dabei alle Reste aufzubrauchen (hierüber werde ich in den nächsten Wochen voraussichtlich auch einen eigenen Blogpost schreiben, also seid gespannt). Dazu gehört auch die rote Bete und zwei Süßkartoffeln hatte ich auch noch. Also wieso nicht einen Kuchen draus machen? Schließlich stand das Wochenende an und manchmal darf es da auch Kuchen sein :)
Rote Bete ist ein super Lieferant für Folsäure, Vitamin B, Eisen und Kalium. Alles wichtige Nährstoffe, die der Körper braucht! Ich gebe zu, ich stehe immer wieder im Kampf mit der roten Bete, das ist nämlich überhaupt nicht mein Lieblingsgemüse, eher Hassgemüse ;) Und ja, Süßkartoffeln, bis vor einem guten Jahr kannte ich die Dinger überhaupt nicht! Jetzt sind sie aus meinem Speisepelan nicht mehr weg zu denken! Einfach nur lecker!

  • 400 g ungekochte Süßkartoffel
  • 180 g gekochte Rote Bete
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 40 g stark entöltes Kakaopulver
  • 1 Pck. Backpulver
  • 6 EL Dattelsirup, wenn ihr es gerne süß mögt, dann etwas mehr (ich habe nur 4 EL genommen und es war wenig süß)
  • ggf. Schokotröpfchen
Also ran ans Werk!

Die Süßkartoffeln werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend in einen Topf mit Wasser gegeben. Lasst sie ca. 15 Minuten kochen, solange bis sie weich sind.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Rote Bete halbieren und in eine Schüssel legen. Wenn die Süßkartoffelstücke weich sind, gießt das Wasser ab und gebt sie zu der Rote Bete hinzu. Nun püriert ihr das ganze zu einer feinen Masse. Es entsteht eine lilane Masse, die super aussieht.
Nun gebt ihr den Rest der Zutaten bis auf die Schokotröpfchen hinzu. Und verrührt alles mit dem Handrührgerät.
Wenn ihr es süßer mögt, solltet ihr mehr Dattelsirup hinzugeben. Mir reicht die Süße aber so aus! Nach Belieben könnt ihr noch ein paar Schokotröpfchen hinzugeben. Ich habe noch von der Weihnachtsbäckerei ein paar zu Hause gehabt und diese hinzu gegeben.
Wenn ihr alles gut durchmixt habt, gebt den Teig in eine Backform, die ggf. ein wenig eingefettet werden muss (meine ist aus Silikon, die fette ich nicht ein).
Der Kuchen muss nun für eine gute halbe Stunde in den Backofen. Guckt mit der Stächenprobe, ob der Kuchen durch ist.
Lasst den Kuchen dann auskühlen!

Guten Appetit :) 


Übrigens ist das gute am veganen Kuchen backen, dass man den Teig auch so naschen kann, da sind ja keine rohen Eier drin :) Top!

Sonntag, 15. Mai 2016

Vegane Crepes, was will man mehr?

Hallo!

Heute ist mal wieder Sonntag und ich hatte so richtig Lust auf Crepes. Aber vegane Crepes? In "richtigen" Crepes ist doch Ei enthalten. Und wie sollen die ohne Ei gut werden? Das waren meine ersten Gedanken. Ich habe hier ein Eiersatzpulver, aber die ich verzichte, wenn möglich, darauf und meist bekommt die Speise dann auch einen anderen Geschmack.

Ich habe es ausprobiert und muss sagen: Ich bin absolut begeistert! Die Crepes haben wunderbar geschmeckt, anstelle von Kuhmilch habe ich Vanille-Reismilch genommen, anstelle von Weizenmehl sogar Dinkelvollkornmehl und es hat trotzdem geklappt. Die Farbe der Crepes ist halt nicht so ganz normal, aber das liegt natürlich an dem dunkleren Mehl!



Ihr seht übrigens nur das Rezept für den Teig, weil ich denke bei dem Belag kann sich jeder frei austoben. Ich habe die Crepes mit Erdbeeren und ein wenig Dattelsirup verfeinert! Absolut perfekte Kombi und auf keinen Fall zu süß, wenn man sparsam mit dem Dattelsirup ist!

Für eine große Portion (ich konnte nur die Hälfte essen, weil ich auch sehr viele Erdbeeren hatte) braucht ihr:

  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 25 g Rohrrohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 400 ml Vanille-Reismilch (oder eine andere Milchalternative)
  • 1 TL Vanillepulver
  •  etwas Kokosöl für die Pfanne (oder ein anderes Fett eurer Wahl)
Vermischt zunächst alle trockenen Zutaten und gebt anschließend die Milch hinzu. Verrührt alles gut zu einem glatten Teig mit dem Handrührgerät. Der Teig sollte keine Mehlklumpen enthalten und zudem recht flüssig sein.
Streicht die Pfanne nun mit dem Kokosöl ein. Ich habe dafür einen Silikonpinsel genommen. Gebt nun soviel Teig in die Pfanne, sodass der Boden bedeckt ist. Wenn die erste Seite fertig ist, dreht ihr den Crepes um und lasst noch die zweite Seite ausbacken. Passt dabei auf, dass die Pfanne nicht zu heiß wird.
Macht das gleiche für die anderen Crepes ebenso.

Jetzt fehlt nur noch euer Topping nach Wahl!
Lasst es euch schmecken,
Guten Appetit!

Sonntag, 8. Mai 2016

Pizza geht auch vegan!

Immer mal wieder überkommt mich die Pizzalust :) Und da meine liebe Freundin Annika schon vor Wochen nach meinem Lieblingsrezept gefragt hat, schreibe ich es euch heute auf!
Immer mal wieder bekomme ich die Frage, ob ich denn Pizza essen kann. Ja, natürlich, Pizza besteht meistens aus Hefeteig, Belag und Käse. Nunja, den Käse kann man ersetzen durch veganen Käse oder einfach weglassen, das schmeckt nämlich auch wunderbar! Ich konnte mir eine Pizza ohne Käse niemals vorstellen und mittlerweile finde ich die eigentlich noch fast besser! Natürlich kommt es auf die richtigen Gewürze und das richtige Gemüse an.

Ich backe meine Pizza ganz normal im Backofen bei Ober- und Unterhitze. Ich habe leider keinen Pizzastein. Aber ich habe mal gehört, dass die Pizza sehr knusprig wird, wenn sie zu Beginn ganz unten in den Ofen geschoben wird und nachher in die Mitte des Ofens geschoben wird. Ich mache das seitdem immer so und die Pizzen sind bisher immer knusprig geworden.



Für zwei Pizzen braucht ihr:
Für den Teig:
  • 300 g Vollkornmehl (ich nehme immer Dinkelvollkornmehl, je nach Mehlsorte kann die Wassermenge ein wenig variieren) + ggf. noch etwas mehr Mehl zum Ausrollen
  •  1 Pck. Trockenhefe 
  • 1/2 TL Kräutersalz
  • 1 TL Olivenöl
  • 1/2 TL Rohrrohrzucker
  • 1 TL Italienische Kräuter
  • 160 ml lauwarmes Wasser
Für die Tomatensoße:
  • 2 TL Ajvar
  • 2 Tomaten
  • Italienische Kräuter nach Belieben
 Für den Belag:
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 10 Brokkoliröschen
  • 10 braune Pilze
  • ggf. veganen Streukäse
Natürlich kann der Belag nach euren Wünschen variieren.

Als erstes vermischt ihr die Zutaten für den Teig, sodass eine glatte Masse herauskommt. Der Teig muss nun eine Stunde abgedeckt aufgehen.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Tomatensoße vorbereiten. Entkernt dafür die Tomaten, damit die Soße nachher nicht zu flüssig wird. Vermischt alle Zutaten und schmeckt die Soße ab.
Anschließend könnt ihr das Gemüse für den Belag vorbereiten, dazu wascht ihr alles und schneidet alles in kleine Stücke bzw. die Pilze in kleine Scheiben. Gerade beim Brokkoli ist es wichtig, dass dieser möglichst klein ist, da er sonst nicht weich wird und leicht verbrennt.

Wenn der Teig gut aufgegangen ist, teilt ihr den Teig in zwei Teile und rollt ihn aus. Ich rolle den Teig immer auf einem Backpapier aus und lege dann einen Teller drüber und schneide um den Teller herum, sodass ich eine tellergroße Pizza bekomme. Wenn noch irgendwo ein Loch ist, stopfe ich das mit den Teigresten ;) Aus den übrigen Teigresten könnt ihr noch eine kleine Pizza formen oder ein Pizzabrötchen oder sonstiges kreatives ;)
Verstreicht nun die Tomatensoße auf den Pizzen und verteilt das Gemüse drauf. Anschließend könnt ihr den veganen Streukäse drüber streuen.
Zum Käse habe ich noch einen Tipp, denn die Tüten sin dmeist so groß, dass man diese nicht für zwei Pizzen aufbrauchen kann. Ich friere den Rest dann ein und nehme das für die nächste Pizza oder eine andere Gelegenheit. So habe ich immer Streukäse im Haus und im gefrorenen Zustand lässt er sich auch wunderbar verteilen.



Ein richtig gutes Aroma bekommt die Pizza übrigens wenn ihr ganz zum Schluss noch ein wenig Knoblauchöl (aus 1 Knoblauchzehe und 2 EL Olivenöl sowie Pfeffer) drüberträufelt.

Nun kommt die Pizza bei 200 Grad bei Ober- und Unterhitze für 20 Minuten in den Backofen. Beachtet dabei meinen Tipp von oben: zuerst ganz unten und dann in die Mitte schieben :)

Ich hoffe euch schmeckt die Pizza, lasst mir gerne einen Kommentar da.

Und nun guten Appetit :)

Montag, 2. Mai 2016

Das Geheimnis der knusprigen Süßkartoffelpommes

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich auch endlich mal wieder zu Wort. Letztes Wochenende war in Hannover der Vegan Spring und dort habe ich mal wieder bei Vincent Vegan Süßkartoffelpommes genossen :) Hach, ich liebe diese Dinger einfach! Nunja, leider ist Vincent Vegan nicht immer in Hannover und so gesund und günstig sind die Pommes auch nicht ;) Also, nunja, musste ich selber ausprobieren wie das ganze funktioniert und knusprig wird. Vorherige Versuche sind immer an der Knusprigkeit (gibt es das Wort?) gescheitert.
Das Geheimnis lautet: Stärkemehl, Einweichen der Pommesstreifen und Grillfunktion :)


Für die knusprigen Süßkartoffelpommes benötigt ihr pro Person:
  • 2 mittlere Süßkartoffeln
  • 4 EL Stärkemehl
  • Wasser
  • Kräutersalz (oder Salz und Krätuer)
  • 3 EL Olivenöl
Nun, zu allererst beginnt ihr mit dem Schälen der Süßkartoffeln. Anschließend schneidet ihr sie in dünne Streifen, wie Pommes. Je dünner, desto schneller geht es nachher im Ofen. Die Streifen werden nun in eine Schüssel gegeben und gut mit Wasser bedeckt, damit die Stärke austreten kann. Ich habe die Süßkartoffeln für 45 Minuten in Wasser gelegt, das hat gut funktioniert. Danach kommen die Streifen auf ein Handtuch und sie werden gut abgetrocknet.
Nun werden die Süßkartoffelstreifen wieder in die Schüssel gegeben und mit dem Stärkemehl gut vermengt. Bekommt keinen Schreck, die orangenen Süßkartoffeln werden weiß. Das geht aber beim Backen wieder weg! Nun gebt ihr noch das Olivenöl und das Salz sowie die Kräuter hinzu und vermengt wieder alles gut.

Verteilt die Süßkartoffelstreifen gut auf dem Backblech und backt das ganze bei 200 Grad für 15 Minuten, danach stellt ihr den Ofen auf Grillfunktion, dreht die Pommes einmal um und lasst es noch für weitere 15 Minuten im Ofen knusprig werden.
Ich hatte ziemlich dicke Streifen, deswegen hat es ziemlich lange gedauert, aber das Ergebnis war perfekt :)

Super gesund sind die Pommes nun auch nicht, aber immerhin besser als in der Friteuse zubereitet und mit einer großen Salatbeilage ist es auch mal erlaubt :)